A141 Frühling 2026 : Internationale Kunst
21 Internationale Kunst 324 LÉPINE, STANISLAS VICTOR ÉDOUARD (CAEN 1835 – 1892 PARIS) «BRAS DE SEINE DU CÔTÉ DE NEUILLY». Öl auf Leinwand, sig. u.r., 25 x 33 cm CHF 6000.– / EUR 7000.– Provenienz: Kunstgalerie Arthur Tooth & Sons, London; Auktion Drouot, Paris, 15. Dezember 1961, Lot-Nr. 36; Sammlung Bellier, Paris; Auktion Pierre Blache, Versailles, 13. Juni 1979, Lot-Nr. 132 (verso Etikett); Privatbesitz, Frankreich; Christie‘s, New York, 8. April 2008, Lot-Nr. 51 (verso Etikett); Privatbesitz, Schweiz. Ausstellung: Paysages d‘eau douce, Galerie Charpentier, Paris, 1945, (verso Etikett). Literatur: Robert Schmit/Manuel Schmit, Stanislas Lépine 1835-1892. Catalogue Raisonné de l‘oeuvre peint, Paris 1993, S. 193, Nr. 468 (mit Abbildung). 1860-1875 arbeitete Stanislas Victor Édouard Lépine im Atelier von Jean-Baptiste Camille Corot, dann fand er in Comte Armand Doria einen vom poetischen Reiz seiner Bilder berührten Mäzen, der es ihm erlaubte, sich fortan frei von finanziellen Sorgen der Malerei hinzugeben. Im Pariser Salon war er erstmals 1859 vertreten. Seine atmosphärisch dichten Landschaften erregten die Aufmerksamkeit der Impressionisten, die ihn 1874 zu ihrer ersten Ausstellung einluden. In dieser Zeit änderte sich Lépines Motivik und Stil: Gehörten früher ruhige Ansichten von Paris, der Seine oder der normannischen Küste zu den bevorzugten Sujets des Franzosen, rückten nun zunehmend Spaziergänger, Liebespaare und spielende Kinder im Park ins Zentrum seiner Sujetpalette.
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