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164

BARRAUD, MAURICE

1889 Genève 1954

"L'Enlèvement d'Europe".

Öl auf Leinwand,
sig. u.l., verso a. Etikett betitelt,
59x74 cm

Provenienz: Sammlung Josef Müller, Solothurn (gemäss rückseitigem Etikett); Galerie Rämi, Zürich, Nr. 4432; Privatbesitz, Schweiz.

In jungen Jahren führte Maurice Barraud in Genf gemeinsam mit seinem später ebenfalls als Maler etablierten Bruder Gustave François ein Atelier für Werbegrafik. Daneben studierte er Malerei und Modellierkunst an der École des Beaux-Arts. 1914 wechselte er ganz zur Malerei und gründete zusammen mit seinem Bruder, Émile Bressler, Gustave Buchet und anderen die Künstlergruppe "Le Falot". Studienreisen führten ihn in die Bretagne und nach Südfrankreich. In den 1920er Jahren folgten Aufenthalte in Paris, Barcelona, Algier, Rom, Venedig und Sizilien. Schuf Barraud anfangs vor allem literarisch beeinflusste Werke und dunkeltonige Figurenbilder aus dem Grossstadtleben, so hellte sich seine Palette unter dem Eindruck der lichtdurchfluteten Mittelmeerlandschaften zunehmend auf. Thematisch bevorzugte er die Darstellung von Frauen, die er auf vielfältige Weise, einzeln und formatfüllend, als Gruppen in Interieurs, als Akte oder in eleganter Garderobe ins Bild zu setzen verstand.

Das vorliegende Sujet verarbeitete Maurice Barraud 1922 und 1926 in zwei weiteren grossformatigen Versionen. Aus dem gleichen Zeitraum datiert die angebotene Arbeit.

 


Schätzung CHF 18'000
EUR 19'780
USD 22'500
Mein Gebot
CHF
i
Sicherheitsgebot

Dieses Lot wurde auf der Auktion A127 bei DOBIASCHOFSKY AUKTIONEN AG am 09.11.2018 versteigert.


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