Nussbaum, furniert, sowie Zwetschge, massiv und furniert. Hochrechteckiger Korpus auf Pyramidenfüssen, mit drei Schubladen, darüberliegender, abklappbarer Schreibplatte, eingezogenem Schubladenaufsatz und wulstigem Blatt. Traversen und abgerundete Kanten aus Zwetschge mit sichtbarem Splintholz. Die gefriesten Nussbaum-Stockmaserfelder von feinen Ahorn- und Palisanderfilets mit verschlungenen Ecken umrahmt. Im Inneren symmetrische Einteilung mit 9 Schubladen. Schlösser und Beschläge zumeist original.
H: 144 cm, B: 103 cm, T: 52 cm
Füsse in jüngerer Zeit ergänzt. Elektrifiziert, mit Beleuchtung.
Die Art der Gestaltung von Kanten und Filets verweist auf eine Entstehung in der Werkstatt von Johannes Äbersold (1737-1812).
Vgl. Literatur: Hermann von Fischer, Johannes Äbersold (1737-1812). Ein Berner Ebenist zwischen Mathäus Funk und Christoph Hopfengärtner, Jegenstorf 2000, S. 16, Nr. 6 (vergleichbares Möbelstück).
