Jäger mit erlegter Gemse im Rückentragkorb.
Aquarell und Bleistift,
sig. u.l.,
50x32 cm (LM)
Xavier de Poret übte sich schon im Kindesalter in der Malerei. Gefördert von seinen Eltern, erhielt er ersten Zeichenunterricht von einem Dozent der École des Beaux-Arts. In den 1920er Jahren nahm er an Ausstellungen zeitgenössicher Tiermaler teil. Ab 1930 lernte er die Schweizer Bergwelt kennen und begleitete in den darauffolgenden 30 Jahren jeweils während drei Wochen im Jahr die Bergjäger auf ihren Touren, während denen er zahlreiche Naturstudien anfertigte. 1940 liess sich Poret im fribourgischen Riaz nieder, malte weiterhin Tier- und Jagdstücke und schuf nebenbei auch Porträts, darunter nicht wenige für europäische Königshäuser und namhafte Familien. 1974 präsentierte er seine Werke im Musée international de la chasse in Gien.
Dieses Lot wurde auf der Auktion A130 bei DOBIASCHOFSKY AUKTIONEN AG am 06.11.2020 versteigert.
