"Tavoos - Paon".
Mischtechnik auf Malkarton,
sig. u. dat. 1980(?) u.l.,
60x68 cm
Jafar Rouhbakhsh durchlief zunächst ein Kunststudium am Fine Art College in Teheran. 1964 wurde ihm eine erste Einzelausstellung zuteil, gefolgt von Werkpräsentationen im Nationalmuseum in Teheran in den 1970er Jahren. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1974 anlässlich einer Ausstellung im Pariser Grand Palais, zu der ihn die Fondation Maeght eingeladen hatte. In Paris besuchte der Künstler die Ateliers von Marc Chagall, Joan Miró und Antoni Tàpies, gleichzeitig vertiefte er seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Lithografie. Später wurde er Dozent an der Universität Teheran. Jafar Rouhbakhsh gilt als Vertreter der Saqqakhaneh-Schule, einer iranischen Künstlerbewegung, die in den 1960er Jahren eine Verbindung von traditioneller persischer Kunst und moderner Malerei anstrebte. Entsprechend finden sich in Rouhbakhshs Werk traditionelle iranische Motive gepaart mit abstrakter westlicher Kunst.
