"Marina".
Öl auf Leinwand,
sig. u. dat. (19)44 u.r.,
47x53 cm
Provenienz: Sammlung Bruno Bernardoni, Schweiz; Privatbesitz, Schweiz.
Literatur (wird dem Gemälde beigegeben): Pietro Salati, Il pittore Corty, Lugano 1974, unpaginiert (mit ganzseitiger Abbildung).
Giovanni-Battista Corti absolvierte von 1921 bis 1924 an seinem Geburtsort eine Lehre als Maler, Gipser und Stuckateur. 1930 zog er nach Brüssel und studierte mit finanzieller Hilfe seines Mäzens, des Tierarztes Pierre Urfer, an der Académie Saint-Luc. In Belgien kam er in Berührung mit dem flämischen Expressionismus, unter anderem mit dem Werk von Constant Permeke. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz verschlechterte sich sowohl sein wirtschaftlicher als auch sein psychischer Zustand massiv, weshalb er sich ab 1933 wiederholt als Patient in Kliniken begab. In den 1930er Jahren arbeitete er vor allem an expressionistischen Landschaften, Alltagsszenen und religiösen Sujets, die er auf klein- bis mittelformatigen Leinwänden festhielt. 1944 ermöglichte ihm die Bieler Galerie Europa seine einzige Einzelausstellung. Cortis Oeuvre der 1940er Jahre ist gezeichnet von einer obsessiven Wiederholung bestimmter Themen.
