"Vénus de Milo aux tiroirs".
Bronze, grünlich patiniert, a. Plinthe Namenszug "Salvador Dalø", verso bez. "VS", num. 48/99 u. Giesser-Stpl. "Cire/C. Valsuani/Perdue",
H: 73 cm
Salvador Dalø, Sohn eines Notars, besuchte ab 1921 die Madrider Schulakademie, wo er Bekanntschaft mit Federico Garcøa Lorca und Pedro Garfias machte. Widmete sich Dalø zunächst der Lehre der "Metaphysischen Schule", so studierte er später die Schriften Sigmund Freuds und reiste nach Paris, um Pablo Picasso einen Besuch abzustatten. Anlässlich seines zweiten Aufenthaltes in der französischen Metropole schloss sich Dalø 1929 den Surrealisten an. Zwischen 1927 und 1979 schuf Dalø ein ausserordentlich fruchtbares und vielgestaltiges Werk, das ihn zum führenden und bekanntesten Vertreter des Surrealismus machte. So beteiligte sich der Künstler an verschiedenen Illustrationsprojekten, schrieb Bücher und drehte Filme. In seinen Werken arrangierte er Elemente aus Träumen, Rauschzuständen und religiösen Motiven zu einer oft gezielt provokativen surrealistischen Gesamtkomposition.
Dieses Lot wurde auf der Auktion A133 bei DOBIASCHOFSKY AUKTIONEN AG am 06.05.2022 versteigert.
