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114

GIACOMETTI, GIOVANNI

Stampa 1868 - 1933 Glion-sur-Montreux

Parklandschaft.

Aquarell und Bleistift,
mgr. u.r. sowie sig. u.l.,
26x35 cm (BG)

Giovanni Giacometti, der bereits im Knabenalter aussergewöhnliches Talent gezeigt hatte, studierte zunächst in München und kam dort in Kontakt mit Schweizer Kunstschaffenden, darunter Wilhelm Bauer, Max Buri und Cuno Amiet. Zusammen mit letzterem zog er nach Paris und schrieb sich im Herbst 1888 an der Académie Julian und der École Nationale des Beaux-Arts ein. Geldmangel zwang Giacometti im Frühjahr 1891 zur Rückkehr nach Stampa. Erste Erfolge erzielte er 1898 bei einer gemeinsamen Ausstellung mit Cuno Amiet und Ferdinand Hodler im Kunsthaus Zürich. Giacometti gilt neben Amiet als bedeutendster Schweizer Künstler der Generation nach Hodler. In seinem Werk verarbeitete er die Errungenschaften wichtiger internationaler Kunstströmungen, namentlich des Postimpressionismus und Fauvismus, und schuf eine eigene Farbensprache voller Ausdruck und Schönheit. Die heimatliche Bergwelt blieb für ihn seit seiner Rückkehr in die Schweiz vorherrschendes Bildthema, dem er durch die ständige Suche nach neuen Motiven und ihrer Wiedergabe zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten immer wieder neue Reize abgewann.

Die Technik des Aquarellierens erlaubte Giovanni Giacometti eine rasche, freie Ausführung des Sujets. Seine Aquarelle sind dabei autonom zu betrachten und nicht als Vorzeichnungen oder Studien zu Gemälden. In der vorliegenden Arbeit band der Künstler das Weiss des Papierträgers mit ein in seine Komposition und setzte kontrastreiche Farben neben die lichten Flächen.

Das Werk wird um 1920 datiert.

 


Schätzung CHF 15'000
EUR 16'483
USD 18'750
Zuschlag CHF 26'000
Mein Gebot
CHF
i
Sicherheitsgebot

Dieses Lot wurde auf der Auktion A134 bei DOBIASCHOFSKY AUKTIONEN AG am 04.11.2022 versteigert.


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