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55

BARRAUD, AURÈLE-RENÉ

La Chaux-de-Fonds 1903 - 1969 Genève

"L'écolier de Belleville".

Öl auf Leinwand,
sig. u. bez. "Paris" u.l., verso a. Etikett betitelt,
130x81 cm

Provenienz: Galerie J.-H. Bernheim-Jeune, Paris, 1951; Privatbesitz, Schweiz.

Ausstellungen: Exposition Les Frères Barraud, Galerie J.-H. Bernheim-Jeune, 10.-23. November 1951, Nr. 32 (verso Etikett); Neue Sachlichkeit und Surrealismus in der Schweiz 1915-1940, Kunstmuseum Winterthur, 17. September - 11. November 1979, Nr. 55 (verso Etikett); François Barraud und seine Brüder, Kunstmuseum Winterthur, 15. Januar - 10. April 2005, Nr. 33 (verso Etikett); François Barraud et ses frères, Musée des Beaux-Arts, La Chaux-de-Fonds, 24. April - 12. Juni 2005.

Das Gemälde wird in die Jahre um 1925-1928 datiert.

Aurèle-René Barraud nahm, wie seine Geschwister, schon in jungen Jahren Zeichenunterricht an der Kunstgewerbeschule seiner Heimatstadt. Zusammen richteten sie im elterlichen Estrich ein Atelier ein, wo sie 1917 erstmals ausstellten. 1920 erhielten sie Malaufträge der Stadt als Gegenleistung für bezogene Arbeitslosengelder und wurden offiziell als Künstler anerkannt. Im November 1922 zogen die Mutter, Charles, Jean und Aurèle-René nach Reims zu den bereits dort lebenden Brüdern François und Aimé Victor. Es folgten Jahre in Armut, in denen Aurèle-René sich als Bau- und Hilfsarbeiter verdingte und nur abends malen konnte. 1938 kehrte er endgültig in die Schweiz zurück. Aurèle-René Barraud wurde vor allem für seine Stadtansichten, Stillleben und Porträts mit sozialkritischer Note bekannt.

 


Schätzung CHF 9'000
EUR 9'890
USD 11'250
Zuschlag CHF 6'000
Mein Gebot
CHF
i
Sicherheitsgebot

Dieses Lot wurde auf der Auktion A135 bei DOBIASCHOFSKY AUKTIONEN AG am 12.05.2023 versteigert.


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