"Figura".
Öl auf Leinwand,
mgr. u.l., verso sig., dat. (19)63 u. betitelt,
130x150,5 cm
Verso Etikett: "Prezydium Wojewódzkiej Rady Narodowej w Gdansku. Wydzial Kultury. 23. IV. 63" (Woiwodschaftspräsidium des Nationalrats in Gdansk, Kulturabteilung).
Provenienz: Privatbesitz, Schweiz.
Die polnische Künstlerin Teresa Pagowska studierte zunächst Malerei in Poznan. 1951-1964 unterrichtete sie an der Danziger Akademie der Schönen Künste (PWSSP) und wechselte anschliessend an die Warschauer Akademie, wo sie später als Professorin tätig war. 1952 wandte sie sich vorübergehend dem Realsozialismus zu, und gegen Ende der 1950er Jahre intensivierte sie ihren Umgang mit Farben und Ausdruck. Unter dem Einfluss des Künstlers Piotr Potworowski wurden ihre Gemälde im folgenden Jahrzehnt monumentaler. In dieser Zeit konzentrierte sie sich auf spannungs- und kontrastreich gestaltete Figurenkompositionen. Internationale Bekanntheit erlangte sie als Teilnehmerin der Ausstellung "Fifteen Polish Painters", die das Museum of Modern Art, New York (MoMA) 1961 veranstaltete. Ab 1962 gehörte sie der Vereinigung Réalités Nouvelles und der École de Paris an.
"Tym co zajmuje mnie najglebiej jest postac ludzka. Nie tylko ze wzgledu na bogactwo formy." ("Was mich am meisten beschäftigt, nicht zuletzt aufgrund ihres Formenreichtums, ist die menschliche Figur"). (Teresa Pagowska)
