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437

TOBEY, MARK

Centerville/Wisconsin 1890 - 1976 Basel

"Composition".

Monotypie,
sig. u. dat. 1967 u.r. sowie sig. (verblasst) o.l., verso a.
Etikett betitelt, 29x20,5 cm (BG)

Provenienz: Galerie Alice Pauli, Lausanne, Nr. 293 (verso Etikett); Privatbesitz, Schweiz.

Mark Tobey war ein amerikanischer Maler, Dichter und Komponist. Ab 1906 studierte er am Chicago Art Institute Malerei, arbeitete anschliessend als Industriedesigner in Chicago und später als Porträtmaler und Modezeichner in New York. Einige Jahre danach trat er der Bahai-Religion bei, deren universalistische Lehre einen erheblichen Einfluss auf sein Schaffen ausüben sollte. In den 1920er und 1930er Jahren wirkte er während mehreren Jahren als Lehrer in Seattle und Devonshire, durchbrach diese Zeit aber immer wieder mit langjährigen Reisen, die ihn nach Europa und in den Vorderen Orient, aber auch nach China und Japan führten. Er interessierte sich für den Kubismus, ostasiatische Kunst und indianisches Kunsthandwerk. 1944 zeigte die New Yorker Willard Gallery erstmals die "White Writings"-Bilder, die für Mark Tobey den künstlerischen Durchbruch bedeuteten. Diese Arbeiten standen am Beginn der "all over"-Malerei, die schliesslich in den Abstrakten Expressionismus mündete. In der Folge wurden seine Werke zunehmend abstrakter und entsprachen dem Ausdruck der meditativ-kontemplativen Lebenshaltung des Künstlers. 1960 siedelte er mit seinem Freund Pehr Hallsten nach Basel über.

Die vorliegende Komposition gehört zu einer Werkserie der 1960er Jahre, bei welcher Mark Tobey mit dem abstrakt-organischen Charakter des aquarellierten Farbauftrages spielte. "I like best to see in nature what I want in my painting. When we can find the abstract in nature we find the deepest art." (Zitat Mark Tobey)

 


Schätzung CHF 23'000
EUR 25'274
USD 28'750
Mein Gebot
CHF
i
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Dieses Lot wurde auf der Auktion A135 bei DOBIASCHOFSKY AUKTIONEN AG am 12.05.2023 versteigert.


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