Winter im Engadin.
Öl auf Leinwand,
sig. u.l.,
80x110 cm
Das Werk wird ins Jahr 1914 datiert.
Den Winter 1913/14 verbrachte Ernst Samuel Geiger im bündnerischen Guarda, wo seine erste Frau Maria Bockhoff ihre Tuberkuloseerkrankung auszukurieren suchte. In dieser Zeit entstanden einige grossformatige Winterlandschaften der Umgebung, darunter auch die Vorliegende. Das Dorf Guarda lässt sich in der Darstellung nicht zweifelsfrei identifizieren. In einem vermutlich zeitgleich entstandenen Aquarell verwendete Geiger den gleichen Bildausschnitt, verzichtete jedoch auf die Darstellung des Dorfes.
