Sommerliche Feldlandschaft.
Öl auf Hartplatte,
mgr. u. dat. (19)45 u.r.,
33x41 cm
Mit der Frage des Raumes beschäftigte sich Cuno Amiet besonders in den 1940er Jahren. Nachdem er bereits zu Beginn des Jahrhunderts mit dekorativen Intentionen gearbeitet hatte, kombinierte er nun die Flächigkeit des Dekorativen mit der Weitläufigkeit seiner Landschaften. Im vorliegenden Werk abstrahierte der Maler seine Darstellung in einzelne Farbfelder und ordnete sie übereinander an. Hierdurch entstand ein Wechselspiel zwischen Nähe und Ferne, in welcher die Unmittelbarkeit des Farbauftrages der dargestellten Landschaft gegenübergestellt wird. Erst das Sonnenblumenmotiv und die angedeuteten Ähren im leuchtenden Feld vermitteln als einführendes Element die Tiefenwirkung des Sujets.
