Stillleben mit Blumen in Vase.
Öl auf Leinwand,
sig. u. dat. (19)41 u.r., verso num. 1351,
50,5x38 cm
Provenienz: Galerie Vadamo Bohemia, Prag (verso Stpl.); Galerie Magnus, Prag (verso Stpl.); Privatbesitz, Schweiz.
Der tschechische Künstler Vaclav Spála nahm zunächst Privatunterricht bei Ferdinand Engelmüller und besuchte ab 1903 die Prager Kunstakademie. 1909 trat er der Künstervereinigung Mánes bei und zwei Jahre später der Prager Gruppe der bildenden Künstler, zu denen auch die tschechischen Modernisten und Kubisten Vincenc Benes, Josef Capek, Emil Filla und Otto Gutfreund gehörten. Gleichen Jahres unternahm Spála Studienreisen nach Frankreich und 1913 nach Italien. 1918 wurde er Mitglied der Künstlergruppe "Die Hartnäckigen" (Tvrdosijni), mit der er wiederholt Ausstellungen bestritt. Zeigte sich Spála zunächst von den Fauvisten beeinflusst, so wandte er sich in seinem Spätwerk dem Kubismus zu. Landschaften und Blumenstillleben gehörten zu seinen bevorzugten Sujets, die er in einer auf die Grundfarben reduzierten Farbpalette auf die Leinwand bannte. Spála, der 1946 zum nationalen Künstler erklärt wurde, zählt bis heute zu den bedeutendsten Künstlern der tschechischen Avantgarde.
