Sans titre.
Aquarell,
sig. u. dat. (19)89 u.r.,
63,5x49 cm (BG)
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Echtheitszertifikat: Claude Bernard Haim, 2. Januar 2013.
Provenienz: Galerie Claude Bernard, Paris; Privatbesitz, Schweiz.
Literatur: Galerie Claude Bernard (Hrsg.), Hommage à Estève. Oeuvres sur papier, aquarelles, dessins et collages, Paris 2002, Nr. 14 (mit ganzseitiger Abbildung).
Das angebotene Blatt ist im Atelier-Archiv des Künstlers unter der Nr. A.1229 registriert.
Maurice Estève, Sohn eines Schusters und einer Modellzeichnerin, wuchs zunächst bei seinen Grosseltern im kleinstädtischen Culan im Süden des Departements Cher auf. 1914 zog er zu seinen Eltern nach Paris, wo er als Elfjähriger erste Mal- und Schreibversuche unternahm. Einen bleibenden Eindruck hinterliessen beim jungen Mann die regelmässigen Besuche des Louvre, die Begegnung mit Paul Cézanne und dessen Werk im Jahr 1919 sowie ein einjähriger Aufenthalt in Barcelona Anfang der 1920er Jahre. Nach Paris zurückgekehrt, geriet er 1927/28 unter den Einfluss des Surrealismus. 1929 nahm er am Salon des Surindépendants teil, gefolgt 1930 von einer ersten Einzelausstellung in der Galerie Yvangot. In den Jahrzehnten darauf weitete sich Estèves Palette in Bezug auf die künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten zunehmend: Es entstanden Lithografien, Entwürfe zu Tapisserien und Glasmalereien sowie Zeichnungen und Aquarelle. Nach einer langen, weitgehend gegenständlich motivierten Schaffensphase näherte sich Estève ab 1948 schrittweise der Abstraktion an.

Watercolor, signed and dated (19)89 lower right,
63,5x49 cm (sheet size)
Certificate of authenticity: Claude Bernard Haim, January 2, 2013.
Provenance: Galerie Claude Bernard, Paris; private property, Switzerland.
Literature: Galerie Claude Bernard (ed.), Hommage à Estève. Oeuvres sur papier, aquarelles, dessins et collages, Paris 2002, no. 14 (with full-page illustration).
The sheet on offer is registered in the artist's studio archive under the number A.1229.
In 1929 Estève participated in the Salon des Surindépendants, followed by his first solo exhibition at the Galerie Yvangot in 1930. In the following decades, Estève's palette increasingly broadened in terms of artistic expression, producing lithographs, designs for tapestries and stained glass, as well as drawings and watercolors. After a long, primarily figurative phase, Estève gradually moved towards abstraction from 1948 onwards.
