Manufaktur: Piaget, Genève. Modell: "Swinging Sautoir, 21st Century Collection". Jahr: Frühe 1970er Jahre. Referenz-Nr.: 9862 P 65. Kaliber: 9P, Handaufzug. Gehäuse-Nr.: 199043. Material: Gelbgold 18 kt. Armband: Integriertes Piaget-Armband aus Gelbgold 18 kt. und Tigerauge. Verschluss: Gelbgold 18 kt. Grösse: 31x23 cm, L: ca. 185 mm (Armband) Zubehör: Piaget-Gold-Sautoir (L: 71 cm).
Aussergewöhnliche, luxuriöse Arbeit in Gelbgold. Das Uhroval mit verschraubtem Boden, Lünette in Kordeloptik, zweirangigem Goldarmband aus gekordelten Gliedern und schmuckhafter Akzentuierung durch 1 ovalen und 1 runden Tigerauge-Cabochon. Der Verschluss verziert mit einer Quaste aus 7 kurzen Goldketten. Zifferblatt aus Tigerauge mit Dauphinezeigern. Dazu entsprechendes Sautoir mit Kastenschloss und Sicherung.
Auch nur als Armbanduhr tragbar.
1969 präsentierte Piaget erstmals eine avantgardistische Linie von Collier-Uhren, die bis heute als Designerikonen gelten: die sogenannten "Swinging Sautoirs". Diese Uhren wurden in Verbindung mit langen, in Gold gearbeiteten Halsketten entworfen, an denen das Uhrgehäuse frei schwingend befestigt war - eine Hommage an Bewegung, Luxus und Weiblichkeit zugleich.
Die Swinging Sautoirs gehören zur wegweisenden "21st Century Collection", mit der Piaget die Grenzen zwischen Uhrmacherei und Haute Joaillerie bewusst zu verwischen suchte. Charakteristisch für die Kollektion ist die Verwendung von extravaganten Materialien wie Tigerauge, Lapislazuli, Onyx oder Koralle, kombiniert mit 18 Karat Gold. Schmuckuhren wie die angebotene waren nicht nur technische Meisterwerke, sondern auch Ausdruck des modischen Selbstbewusstseins einer neuen Ära unter der Leitung von Valentin Piaget und der kreativen Freiheit in der Uhrmacherkunst der 1970er Jahre.
