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333

RAFFAËLLI, JEAN-FRANÇOIS

1850 Paris 1924

Bretonischer Bauer bei der Rast auf einer Steinbank.

Öl auf Malkarton,
sig. u.r.,
40,5x33 cm

Provenienz: Auktionshaus Dobiaschofsky, Bern, 21. Oktober 1977, Lot-Nr. 632; Privatbesitz, Schweiz.

Jean-François Raffaëlli, Spross einer Familie italienischer Abstammung, wuchs in Paris auf. Nach flüchtigen Engagements in der Musik- und Theaterwelt wandte sich der Franzose bald schon der Malerei zu und studierte vorübergehend beim Historienmaler, Orientalisten und Bildhauer Jean-Léon Gérôme an der École des Beaux-Arts seiner Geburtsstadt. 1870 nahm er erstmals am Salon de Paris teil. Geprägt von der Auseinandersetzung mit dem Realismus und Impressionismus, malte Raffaëlli neben Landschaften vorzugsweise Arbeiter- und Strassenszenen in den Pariser Vororten sowie Porträts. Auf Einladung von Edgar Degas beteiligte er sich 1880 und 1881 an den Salons der Impressionisten. Nach 1889 rückten Pariser Strassenszenen ins Zentrum seiner Motivpalette. In den ersten Jahren nach der Jahrhundertwende setzte sich der Künstler hauptsächlich mit druckgrafischen Prozessen auseinander und entwickelte eine neue Technik der Farbradierung. Diese wurde durch eine eigens gegründete Société vermarktet, der auch Mary Cassett und Camille Pissarro angehörten. Daneben entstanden einige Skulpturen, die heute zumeist nur noch durch Fotografien dokumentiert sind.

 


Schätzung CHF 7'500
EUR 8'241
USD 9'375
Mein Gebot
CHF
i
Sicherheitsgebot

Dieses Lot wurde auf der Auktion A141 bei DOBIASCHOFSKY AUKTIONEN AG am 08.05.2026 versteigert.


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