Kinder und Magd beim Füttern eines Küken auf dem Tisch.
Öl auf Leinwand,
sig. u.l.,
42x34 cm
Der naturalistische Porträtist und Genremaler Adolphe Weisz, Spross einer österreichischen Familie mit Wohnsitz im ungarischen Buda und Sohn eines gefeierten Schauspielers in Wien, besuchte ebenda die Kunstakademie. Angetan vom französischen Naturalismus wurde er Schüler von Charles François Jalabert. Stilistisch stand er seinem Lehrmeister nicht sehr fern, jedoch verstand es Weisz, seinen Damenporträts und mythologischen Frauenfiguren besonderen Liebreiz abzugewinnen, die den Nerv der Zeit traf. Weisz, der sich 1865 in Frankreich einbürgern liess, nahm mehrfach an den Pariser Salons teil und gewann wiederholt Auszeichnungen. Seine Gemälde finden sich in namhaften Sammlungen und Institutionen vom Musée d'Orsay in Paris bis nach St. Petersburg.
