"Bosco di ulivi".
Öl auf Leinwand,
sig. u.r., verso a. Etikett dat. 1975 u. betitelt,
65x81
Provenienz: Privatbesitz, Schweiz.
Ausstellung: Ennio Morlotti. Erinnerung an Friedrich Hölderlin, Marlborough Galerie, Zürich, November 1975 (verso Etikett).
Literatur: Gianfranco Bruno, Pier Giovanni Castagnoli, Donatella Biasin, Ennio Morlotti. Catalogo ragionato dei depinti, Bd. 1, Mailand 2000, Nr. 1485.
Parallel zu seiner künstlerischen Erstausbildung besuchte Ennio Morlotti mit grossem Eifer Kirchen und Museen und hielt sich nebenbei mit Gelegenheitsarbeiten in Fabriken über Wasser. 1936 schrieb er sich an der Accademia di Belle Arti di Firenze ein, gefolgt von einer Studienreise nach Paris. Hier kam er in Berührung mit den Werken Paul Cézannes, der Fauvisten und der Expressionisten. Besonderen Eindruck hinterliess bei ihm Pablo Picassos "Guernica". Nach seiner Rückkehr nach Italien 1939 studierte er an der Mailänder Accademia di Belle Arti di Brera. Morlotti engagierte sich in verschiedenen Künstlergruppierungen, so um 1939 in der Mailänder Formation "Corrente", 1947 in Paris in der "Fronte Nuovo delle Arti" und ab 1952 in der "Gruppo degli Otto". Der Künstler, der zu den Vertretern der abstrakten Malerei Italiens zählt, schuf sich mit Landschaften, Stillleben und Figurenstudien einen Namen.
