A139 ne A120
Abstraction.
Tusche und Gouache auf aquarelliertem Grund,
sig. u. dat. (19)60 u.r.,
36x51 cm (LM)
Mark Tobey war amerikanischer Maler, Dichter und Komponist. Ab 1906 studierte er am Chicago Art Institute Malerei. Danach arbeitete er als Industriedesigner in Chicago und später als Porträtmaler und Modezeichner in New York. Einige Jahre später trat er der Bahai-Religion bei, deren universalistische Lehre einen erheblichen Einfluss auf sein Schaffen ausüben sollte. In den 1920er und 1930er Jahren arbeitete er während mehreren Jahren als Lehrer in Seattle und Devonshire, durchbrach diese Zeit aber immer wieder mit langjährigen Reisen, die ihn nach Europa und in den Vorderen Orient, aber auch nach China und Japan führten. Er interessierte sich für den Kubismus, ostasiatische Kunst und indianisches Kunsthandwerk. 1944 zeigte die New Yorker Willard Gallery erstmals die "White Writings"-Bilder, die für Mark Tobey den künstlerischen Durchbruch bedeuteten. Diese Arbeiten standen am Beginn der "All over"-Malerei, die schliesslich in den Abstrakten Expressionismus mündete. In der Folge wurden seine Werke zunehmend abstrakter und entsprachen dem Ausdruck der meditativ-kontemplativen Lebenshaltung des Künstlers. 1960 siedelte er mit seinem Freund Pehr Hallsten nach Basel über.
Das vorliegende Werk, das am Anfang von Mark Tobeys Basler Zeit stehen dürfte, besteht aus einem klassischen "All over"-Liniengeflecht - unter anderem unter Verwendung schwarzer Tusche, wie sie in der Kalligrafie gebräuchlich ist.
Die Preislimite liegt in der Regel ca. zwischen 1/2 bis 2/3 der Schätzung. Schriftliche und telefonische Gebote werden über das Login, E-Mail (info@dobiaschofsky.com), Fax +41 31 560 10 70 und per Brief entgegengenommen.