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HORN, RONI

New York 1955

"Untitled (Brooklyn Misc.)".


Pigmente und Lack auf Papier,
sig. u.r.,
32x29 cm

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Provenienz: Matthew Marks Gallery, New York (Art Basel), Nr. HORR.DR.4826, 1999; Westschweizer Privatsammlung.

Roni Horn ist eine hauptsächlich in New York tätige zeitgenössische Künstlerin. Nach ihrem Studium an der Rhode Island School of Design erwarb sie einen Master of Fine Arts an der Yale University of New Haven. Künstlerisch ausgesprochen aktiv, versucht sie sich in vielen verschiedenen Medien. Ihre Installationen, Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien, druckgrafischen Arbeiten und Bücher sind im Minimalismus verwurzelt und stark durch Sprache und Texte sowie durch eine Faszination für Island bestimmt. Seit ihrer ersten Reise 1979 besucht sie den nordischen Inselstaat regelmässig und lässt dessen geografischen, geologischen und klimatischen Eigenheiten in ihre Kunst einfliessen. Roni Horns Schaffen dreht sich in erster Linie um Identität und Veränderlichkeit. Zu ihren bekanntesten Werken zählen grosse, makellos gegossene Glasobjekte, die den Anschein erwecken, als seien sie mit Wasser gefüllt. Seit 1980 ist die US-Amerikanerin nicht nur in unzähligen Ausstellungen, sondern auch in namhaften internationalen Museen, darunter das Museum of Modern Art, die Hamburger Kunsthalle und die Tate Modern-Galerie, vertreten. In der Schweiz widmete ihr zuletzt die Fondation Beyeler in Basel 2016/17 eine Ausstellung.

In der angebotenen Arbeit aus dem Jahr 1985 geht es um den zeichnerischen Prozess an sich: "If you were to ask me what I do, I would say that I draw - this is the primary activity and that all my work has in common regardless of idiom or material" (R. Horn, Roni Horn aka Roni Horn, 2009, S. 48). Seit den 1980er Jahren kontinuierlich in Roni Horns Oeuvre vertreten, bezeichnet die Künstlerin ihre Zeichnungen als künstlerische Notwendigkeit, ähnlich dem Atmen. Im Verlauf des Entstehungsprozesses, der als Improvisation zu verstehen ist und keiner zuvor festgelegten Gedankenskizze folgt, entwickelt sich eine Art Dialog zwischen der Schöpferin und ihrem Werk. In diesem Prozess findet Roni Horn einen Weg sich auszudrücken, als wäre die Sprache der Kunst ihre Muttersprache.



Provenance: Matthew Marks Gallery, New York (Art Basel), no. HORR.DR.4826, 1999; Private collection, Western Switzerland.

For Roni Horn the drawing process itself, as it can be seen in the artwork on offer from 1985, is essential. "If you were to ask me what I do, I would say that I draw - this is the primary activity and that all my work has in common regardless of idiom or material" (R. Horn, Roni Horn aka Roni Horn, 2009, p. 48). Continuously represented in Roni Horn's oeuvre since the 1980s, the artist describes her drawings as an artistic necessity, similar to breathing. During the process of creation, which is to be understood as improvisation and does not follow any previously defined thought, a kind of dialogue develops between the creator and her work. In this process, Roni Horn finds a way to express herself as if the language of art were her native language.

Estimation CHF 9'000
EUR 7'500
USD 9'677
Zuschlag CHF 11'000

Ausrufzeit: 04. Mai 2018, circa 16.00 Uhr (+/- 45 Min.)
Die Preislimite liegt in der Regel ca. zwischen 1/2 bis 2/3 der Schätzung. Schriftliche und telefonische Gebote werden über das Login, Fax +41 31 560 10 70 und per Brief entgegengenommen.
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