Ship on a river.
Öl auf Hartplatte,
sig., dat. (19)65 u. bez. u.r.,
33x75 cm
Den Weg zur Malerei fand der irische Künstler James Dixon erst in den 1950er Jahren, als er bereits über 60 Jahre alt war. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er seinen Lebensunterhalt als Fischer auf seiner Heimatinsel Tory Island, die er zeitlebens auch nie verlassen sollte, bestritten. Frei von jeglicher künstlerisch-akademischer Bildung lernte er im Zuge seiner ersten Versuche im Umgang mit Farbe den englischen Maler Derek Hill (1916-2000) kennen. Dieser weilte oft zu Besuch auf Tory Island und war äusserst angetan von Dixons Kompositionen, die der Inselmaler bevorzugt mit Eselschwanzhaar-Pinseln und Bootsfarbe anzufertigen pflegte. Dixons Motivwelt orientierte sich ausschliesslich am Alltag auf Tory Island. Seine naiv komponierten Werke umfassen Meerlandschaften, Stillleben, religiöse Sujets und Porträts. Nicht selten brachte der Künstler Beschreibungen des Dargestellten im Bild selbst an. Diese oft humorvollen Textbeigaben sind daher als Teil des Werkes zu verstehen.
