Eitempera auf Kreidegrund, auf Holz, 88 Zolotnik (916er Silber), vergoldet, Cloisonné-Email, Perlen, Edelsteine, Meistermarke "A.M. Postnikov" (Andrej Michajlowitsch Postnikow) mit Doppeladler, Beschaumarke "B.C. 1887" (Viktor Sawinkow), Moskauer Georgmarke,
H: 40,6 cm, B: 27 cm (ohne Rahmen)
Christus-Nimbus fehlt im oberen Teil des Riza.
Eingefasst in Holzrahmen mit fixierter Rückwand und in frontseitig verglastem Holzkasten.
Die Vladimirskaya ist das beliebteste Muttergottesmotiv, in dem sich die zärtlich-innige Beziehung zwischen Mutter und Kind manifestiert. Die wohl aus dem 18. Jh. stammende Malerei wurde im Jahr 1887 mit einem kostbaren Riza versehen. Hierbei handelt es sich um eine mehrstufige Art eines, die Figuren umgebenden, Oklads mit der für die Gottesmutter typischen Krone sowie dem daran angebrachten stilisierten Kragen (tsata). Dieses nachträgliche Veredeln war eine gängige Praxis, um die jeweils abgebildeten Heiligen zu ehren und zu würdigen, beispielsweise als Votivgabe für ein Wunder, welches der Ikone zugesprochen wurde.
