Zugeschrieben
Beweinung Christi.
Feder in Sepia über Silberstift, verso bez. "...Skizze von Van Dyck...", Wasserzeichen Doppeladler mit Initialen "MR"(?) in rundem Herzschild,
29,2x20,6 cm (BG), gerahmt
Drei von vier Ecken sowie eine Partie am rechten Rand ausgebrochen. Linker Rand mit Kleberesten und Klebeband. Rechts etwas lichtrandig.
Provenienz: H. Helbing, Bern; Nachlass-Auktion, C. A. Mincieux und W. S. Kündig, Zürich, 16. September 1925, Lot-Nr. 392 (dort als authentisches Werk von Jan van Dyck aufgeführt); Privatsammlung, Schweiz.
Entgegen der früheren Zuschreibung an Jan van Dyck sprechen gewisse kompositorische Übereinstimmungen mit van den Heuvels drei Gemäldefassungen der "Bewening" in Gent, Vinkt und Borsbeke für dessen Autorschaft.
Wir danken Bert Watteeuw, Rubenianum, Antwerpen, für seine Einschätzung.
