Wohl
"Planisphaerium Coeleste".
Himmelskarte in zwei Hemisphären, umgeben von Modellen zum Verlauf von Tag und Nacht, Jahreszeiten, Orbit von Erde und Mond, zum Planetensystem nach Tycho Brahe, Ptolemäus und zur Kopernikus-Hypothese. Über dem Titelband allegorische Darstellungen der Planeten auf Wolken.
Kupferstich, kol.,
bez. "Cum Gratia et Privil. S.R.I. Vicariatus, in partibus Rheni, Sveviae et Juris Franconici",
51,7x58,2 cm (LM), gerahmt
Stellenweise etwas gebräunt und unregelmässig fleckig. Mittelfalz.
Die Sternenkarte wurde zuerst 1705 von Christoph Eimmart veröffentlicht, später von Melchior Rein gestochen und in mehreren Ausgaben von J.B. Homann in Nürnberg (um 1720), Matthäus Seutter in Augsburg (1730) und danach von J.M. Probst in Augsburg (um 1780) herausgegeben. Das vorliegende Exemplar mit Privileg, aber ohne Verlegerangabe.
