Gedrehter Strang.
Bronze, gräulich patiniert,
H: 102 cm
Nach einem Betriebswirtschaftsstudium wandte sich Fabiano Bevilacqua in den späten 1970er Jahren der Bildhauerei zu. Ab 1980 liess er sich in den Ateliers von Marcello Fantoni in Florenz und von Pascal Rosier in Paris ausbilden. Bei letzterem erlernte er u.a. die Gusstechnik. Gemeinsam mit Régine Heim entstanden erste grossformatige Plastiken. Im Auftrag von Pro Juventute Schweiz wurde der Künstler 1984 als Projektleiter eines Sozialzentrums in Apulien engagiert, in welchem er Bildhauerkurse zur Wiedereingliederung verhaltensauffälliger Erwachsener durchführte. Ihren künstlerischen Niederschlag fanden die gesammelten Eindrücke in der archaischen Formgebung von Bevilacquas plastischem Schaffen, das in erster Linie vom Magischen Realismus der lateinamerikanischen Literatur und von der Szenografie des italienischen Neorealismus inspiriert ist. 1989-1994 befasste sich der Tessiner vorübergehend auch mit druckgrafischen Arbeiten. Bis 2002 gab er Bildhauerkurse am Istituto Miralago in Brissago, und seit 2012 wirkt er in seinem Atelier in Biarritz.
