"Oiseau amoureux".
Polyester, farbig gefasst, umseitig Stpl. "Plastiques R. Haligon d'art",
H: 42,5 cm
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Unique piece.
Verso some color loss.
Provenance: Galerie Renée Ziegler, Zurich; private collection, Switzerland; by inheritance to private property, Switzerland.
Over a period of around 25 years, Niki de Saint Phalle maintained an enduring relationship with the Haligon family of craftsmen, who supported the artist in the production of around 3000 sculptures, ranging from large-scale outdoor works to smaller multiples. Robert Haligon first saw Niki de Saint Phalle's work at the 1967 World's Fair in Montreal, where she and Jean Tinguely presented their work "Paradis fantastique". The Haligon family had previously explored the quixotic use of laminated polyester resin in works by César, Jean Dubuffet, and Joan Miró. Haligon and Niki de Saint Phalle understood the advantages that the new material had to offer and thus began an extremely fruitful collaboration in 1971.

Unikat.
Verso etwas Fassungsverlust.
Provenienz: Galerie Renée Ziegler, Zürich; Privatsammlung, Schweiz; durch Erbschaft an Privatbesitz, Schweiz.
Die Malerin und Bildhauerin Niki de Saint Phalle, Tochter eines Bankiers, wuchs in New York auf und heiratete mit 18 Jahren den amerikanischen Schriftsteller Harry Matthews. Nach ihrer Scheidung lebte sie ab 1960 mit dem Schweizer Maler und Bildhauer Jean Tinguely zusammen und kam durch ihn in Kontakt mit der Künstlervereinigung "Nouveaux Réalistes". In den Gruppenausstellungen präsentierte sie erstmals ihre später berühmt gewordenen Schiessbilder - Gipsreliefs mit einverleibten Farbbeuteln, auf die anlässlich der Vernissage geschossen wurde. Ab 1965 entstanden Niki de Saint Phalles legendären "Nanas" - burleske, anfänglich aus Draht und Textilien, später aus bunt bemaltem Polyesterharz geformten Urweiber, die u.a. den ab 1979 errichteten "Giardino dei Tarocchi" in der Toskana bevölkerten. Schweizer Reisenden dürfte ferner die grosse, bunte Schutzengelfigur in der Halle des Zürcher Hauptbahnhofes bekannt sein, die seit 1997 über den Köpfen der Passanten wacht.
Über rund 25 Jahre hinweg pflegte Niki de Saint Phalle eine intensive Beziehung zur Handwerkerfamilie Haligon, von der die Künstlerin bei der Anfertigung von rund 3000 Plastiken, darunter sowohl grossformatige für den Aussenbereich als auch kleinere Multiples, unterstützt wurde. Robert Haligon begegnete Niki de Saint Phalles Werk erstmals auf der Weltausstellung 1967 in Montreal, wo sie und Jean Tinguely ihr "Paradis fantastique" präsentierten. Die Familie Haligon hatte sich bereits zuvor bei Arbeiten von César, Jean Dubuffet und Joan Miró auf die abenteuerliche Verwendung von laminiertem Polyesterharz eingelassen. Haligon und Niki de Saint Phalle erkannten die Vorteile, die das neue Material mit sich zu bringen versprach und begannen so 1971 eine äusserst fruchtbare Zusammenarbeit.
