Ghardaia.
Öl auf Leinwand,
sig. u.r.,
65,5x100 cm
Maurice Bouviolle, französischer Maler orientalistischer Sujets, studierte ab 1910 an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris und in den Ateliers von Gabriel Ferrier und Jean-Jacques Rousseau. Ein Zusammentreffen mit Maurice Maufra im Jahr 1912 weckte sein Interesse an der nordafrikanischen Kultur, woraufhin er seinen Militärdienst im algerischen Al-Bulaida antrat. 1921 wurde die Kunstszene in Algier auf sein Werk aufmerksam und verlieh ihm zusammen mit Jean Bouchaud den renommierten Prix Abd-el-Tif, gefolgt 1922 von der Silbermedaille des Salons des Artistes Français und 1931 vom Grand Prix Artistique de l'Algérie sowie 1942 vom Grand Prix Artistique der Union des Artistes de l'Afrique du Nord. Nach dem Zweiten Weltkrieg liess sich der Künstler in Marseille nieder. Trotz seiner halbseitigen Lähmung ab 1961 bannte er die südliche Landschaft seiner Heimat weiterhin auf die Leinwand.
