"Pulouar". Eisengefäss, schalenförmiger Knauf mit kurzem Ansatz, durch zwölf Rillen in Ziersegmente unterteilt, Schalenrand fein gezackt, darüber eine runde Zierscheibe mit Buckel und Knopf. Kolbenförmiger Metallgriff in Parierstange mit kurzen, ortwärts gebogenen Armen und in das Mitteleisen mündend. Gefässteile ganzflächig mit reicher floraler Goldtausia. Schmale gekantete Wurzel, übergehend in breite ovale Fläche und breite zweischneidige Damastklinge mit parallel laufendem Hohlschliffpaar. Klingenwurzel und -medaillon mit Goldtausia, Tigerpaar und floralem Dekor. Mit Samt bespannte Scheide, Metallstiefel en suite zum Gefäss gearbeitet.
L: 82,3 cm (ohne Scheide)
Vgl. Literatur: Georg Stone, A Glossary of the Construction, Decoration and use of arms and armour in all countries and all times together with some closely related subjects, New York 1961, S. 517, Abbildung 661.
Seltene Spätform des Pulouar mit gerader Klinge von hoher Qualität und erstklassiger Verarbeitung.
