"Panthère humant".
Bronze, dunkel patiniert,
a. Plinthe sig. u. Giessername "Susse Fes. Edts. Paris",
H: 34 cm, B: 50 cm, T: 12,5 cm
Das Werk datiert aus dem Jahr 1930.
Der französische Tierbildhauer Georges Lucien Guyot stammte aus ärmlichen Verhältnissen, die ihm ein Studium an der École des Beaux-Arts in Paris unmöglich machten. Seine Ausbildung erhielt er in der Folge bei einem Holzschnitzer. Kopierte er anfangs die klassischen Kunstwerke früherer Jahrhunderte, entdeckte er schon bald seine Vorliebe für die Natur. In autodidaktischer Manier begann er im Pariser Jardin des Plantes mit dem Studium von Tieren, die er plastisch modellierte oder manchmal auch in Bildern festhielt. Als Teil des Künstlerkreises im Atelierhaus Bateau-Lavoir im Montmartre schloss er sich 1931 der Gruppe "Douze" um François Pompon und Jeanne Poupelet an. Obwohl bereits zu Lebzeiten ein gefragter Künstler, sollte ihm erst drei Jahre vor seinem Tod die erste Retrospektive beschieden sein.
