Gita a cavallo di una compagnia raffinata.
Öl auf Leinwand,
sig. u.r.,
57x100 cm
Der Genremaler Alfredo Tominz entstammte einer friaulischen Malerfamilie. Während sein Vater Augusto Tominz für seine Porträtarbeiten geschätzt wurde, war sein Grossvater Giuseppe Tominz der Lieblingsmaler von Erzherzogin Maria Anna von Österreich. Nach der Lehre im väterlichen Betrieb studierte Alfredo Tominz an der renommierten Kunstakademie Adam in München, wo er sich zum Genremaler spezialisierte. Seine Motivpalette umfasste fast ausschliesslich Pferde: Kutschentiere, Pflugpferde, Schlachtrösser, Turnierhengste - jegliche Interaktion zwischen diesen grazilen und gleichzeitig muskulösen Tieren und dem Menschen hatte es ihm angetan. Seine Gemälde, die wie Momentaufnahmen die Geschwindigkeit des Reitens festhielten, fanden rasch Anklang bei der österreichischen und norditalienischen Aristokratie. Nach dem Tod des Vaters übernahm Alfredo Tominz dessen Stelle als Museumsdirektor. Während mehr als 40 Jahre stand ®Tominz dei cavalli¯, wie der Friauler liebevoll genannt wurde, dem Triester Museo Revoltella vor und prägte dessen Sammlung nachhaltig.
