"Le Bouddha".
Vor einem ornamentierten Paravent sitzt eine Figur mit weiblichen Zügen in einem türkisfarbenen Kleid mit einer über den Ohren hängenden, gelb-grünen Kopfbedeckung. Die rechte Hand hat sie zu einem Zeigegestus erhoben.
Öl auf Lwd.,
sig. u.r., verso a. Ausstellungsetikette betitelt,
162x97 cm
Ausstellungen: Internationale Kunst-Ausstellung des Sonderbundes in der städtischen Ausstellungshalle zu Köln, 1912.
Jan Verhoeven arbeitete zunächst als Journalist und reiste als solcher 1900 nach Paris, um von der Weltausstellung zu berichten. Er bezog eine kleine Wohnung in Montmartre und begann, durch den Besuch von Ausstellungen angeregt, autodidaktisch mit dem Studium der Malerei. Er kam in Kontakt zu den Fauves um Henri Matisse und Kees van Dongen, mit dem er zeitweise das Atelier teilte. Lange wurden seine Werke verschmäht und er lebte in bitterer Armut. Erst 1908 wurde ihm auf dem Salon d′Automne die langersehnte Anerkennung zuteil. In den folgenden Jahren stellte Verhoeven regelmässig in verschiedenen Salons, Museumsausstellungen und Galerien in Frankreich, Holland und der Schweiz aus. Er starb 1941 auf dem Weg in die Deportation.
| Estimation | CHF | 7'500 | |
| EUR | 8'241 | ||
| USD | 9'375 | ||
| Adjugé | CHF | 5'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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