Studie zu "Der Mäher".
Bleistift-Zeichnung,
mgr. u.r., verso a. Abdeckung betitelt,
29x41 cm
Stellenweise minime Wasserflecken.
Ausstellungen: Exposition Ferdinand Hodler, Galerie Moos, Genève, 1918; Kunstwerke des 19. Jahrhunderts aus Basler Privatbesitz, Kunsthalle Basel, 1943, Nr. 395.
Ferdinand Hodler wurde 1908 von Bundesrat Robert Comtesse um seine Mitwirkung am künstlerischen Erscheinungsbild der neuen Banknoten gebeten. Seine Entwürfe sollten ausgeprägte schweizerische Charakteristika zum Ausdruck bringen. Nach zwei Jahren, in denen er an verschiedenen Entwürfen gearbeitet hatte, lieferte er schliesslich die endgültige Fassung seines "Holzfällers" und "Mähers" ab, welche von 1911-58 die Rückseiten der Fünfzig- und der Hundertfrankennote zierten.
Diese Motive verarbeitete Hodler in der Folge zu mehreren, nur geringfügig veränderten Gemälden. So setzt der Mäher die Sense wesentlich tiefer zum Schnitt an.
Die angebotene Studie kann daher eindeutig der Fassung "Der Mäher" von 1912 zugeordnet werden (vgl. Ausstellungskatalog Ferdinand Hodler. Die Zeichnungen im Kunstmuseum Bern, 3.12.1999-13.2.2000, hrsg. v. Oskar Bätschmann u.a., Bern 1999, S. 154ff., Nr. 448-450).
| Estimation | CHF | 6'000 | |
| EUR | 6'593 | ||
| USD | 7'500 | ||
| Adjugé | CHF | 6'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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