Totem.
Mit dynamischem Pinselstrich spontan ausgeführte figürliche Komposition.
Acryl auf Lwd.,
sig. u. dat. 1995 u.r.,
106x69 cm
Bereits im Knabenalter begann Robert Combas zu zeichnen und zu malen. Nach dem Besuch der Akademien von Sète und Montpellier nahm er seit 1980 an zahlreichen internationalen Ausstellungen teil. Er trat der im Juni 1981 in Paris gegründeten Gruppe "Finir en beauté" bei, die gegen die allseits herrschende Abstraktion aufbegehrte und sich der figurativen Malerei verschrieb, so wie es in Deutschland die Neuen Wilden oder in Italien die Transavantgardisten taten. Schuf Combas zu Beginn vor allem kleine Zeichnungen, in denen er Figuren aus der Welt des Comics verarbeitete, so ging er bald zur grossformatigen Ölmalerei über, in die auch Motive aus dem Fernsehen und anderen Medien einflossen. Demgemäss wurden Kampf, Tod und Erotik zu seinen vorherrschenden Themenkreisen.
Das angebotene Gemälde darf motivisch, aber auch in seiner leuchtend unbekümmerten Farbigkeit und der chiffrenartigen Formensprache als exemplarisch für die Kunst von Combas gelten.
| Estimation | CHF | 8'000 | |
| EUR | 8'791 | ||
| USD | 10'000 | ||
| Adjugé | CHF | 6'500 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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