Das Urteil des Paris.
Gartenansicht mit dem am Brunnenrand sitzenden jungen Prinzen, der seiner Auserwählten den Apfel übergibt. Links stehen Hera und Athena.
Öl auf Lwd.,
sig. u. dat. (18)87 u.r.,
70,5x87 cm
Provenienz: Galerie Heinemann, München, Nr. 15490.
Literatur: vgl. Friedrich von Boetticher, Malerwerke des 19. Jahrhunderts, Leipzig 1941, Bd. I/2, S.669, Nr. 39; erwähnt im Thieme-Becker, Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler, Leipzig, Bd. 20, S. 93.
Albert von Keller, ein gebürtiger Schweizer, siedelte nach dem Tod seines Vaters noch als Kind mit seiner Mutter nach München über. Er brach nach zwei Jahren ein Studium der Rechtswissenschaften ab und wandte sich der Malerei zu. An der Akademie wurde er Schüler von A.G. von Ramberg und pflegte mit Schwind, Piloty und besonders Lenbach engen Kontakt. 1873 wurde er mit dem Gemälde "Chopin" weithin bekannt. Später wandte er sich mystisch-religiösen und somnambulen, spiritistischen und okkultischen Phänomenen zu, ohne das Malen von Bildnissen, Damen in Boudoirs und Interieurs aufzugeben. 1886 machte Keller durch eine Atelierausstellung auf sich aufmerksam, 1892 trat er der Sezession bei. 1898 erhielt er den Adelstitel. Sein Atelier war ein beliebter Treffpunkt der Münchener Gesellschaft.
| Estimation | CHF | 4'000 | |
| EUR | 4'395 | ||
| USD | 5'000 | ||
| Adjugé | CHF | 4'400 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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