"Stillleben mit rotem Tuch".
Öl auf Lwd.,
mgr. u. dat. (19)41 u.r., verso a.d. Keilrahmen betitelt,
81x54 cm
Nach dem herben Verlust von fünfzig wichtigen Werken beim Brand des Münchener Glaspalastes 1931 bedeutete die von Max Kaganovitch im folgenden Jahr organisierte Ausstellung in der Pariser Galerie Georges Petit einen Neuanfang. In den Jahren bis 1939 entstanden in den Sommermonaten in Paris zahlreiche Figurenbilder, Akte und Stadtlandschaften in einem leichten, fast transparenten, duftig schimmernden Kolorit. Demgegenüber zeichnen sich die in den dreissiger Jahren und während des Krieges auf der Oschwand gemalten Bilder durch eine gedeckte, kühle, kraftvolle Farbigkeit aus. Ein sehr schönes Beispiel hierfür ist das "Stillleben mit rotem Tuch" von 1941. Mit einer reichen Palette rotbrauner und oranger Töne, ergänzt durch Grün, Gelb und Blau, ist ein ungemein dicht komponiertes Stillleben von einer satten Farbigkeit gestaltet, die ihren Höhepunkt in den wunderbar aufleuchtenden Blüten der Blumen findet.
| Estimation | CHF | 39'000 |
| EUR | 42'857 | |
| USD | 48'750 | |
| Adjugé | CHF | 63'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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