Selbstbildnis.
Öl auf Lwd.,
mgr. u. dat. (19)17 u.r.,
46x38 cm
Provenienz: Kunstsalon, Wolfsberg, Zürich.
Ausstellungen: Cuno Amiet, Ein Leben in Selbstbildnissen, Kunsthaus Langenthal, 29. Oktober bis 4. Dezember 1994.
Nachdem Amiet die ersten zehn Jahre auf der Oschwand im Gasthof gewohnt hatte, liess er sich von dem Architekten Otto Ingold ein eigenes Haus bauen. 1913 kaufte er ein anliegendes Bauernhaus hinzu und richtete dort sein Atelier ein. Dieser Künstlersitz wurde in den folgenden Jahren zu einem Zentrum des Schweizer Kunstschaffens und einer intellektuellen Begegnungsstätte. Von hier aus erlebte Amiet seine wachsende nationale und internationale Anerkennung. In dem Selbstbildnis von 1917 tritt uns ein Mann in der Mitte seines Lebens entgegen, der sich seiner Leistung, seines Erfolges gewiss ist. Selbstbewusst, jedoch ohne Hochmut blickt er den Betrachter an. Die Komposition gewinnt durch die Frontalansicht einen strengen Charakter. In reizvollem Kontrast dazu steht die flirrende, reiche Farbigkeit, die Amiet umgibt, ja durchdringt und so den Esprit, den nie ruhenden Schaffenswillen des Künstlers zum Ausdruck bringt.
| Estimation | CHF | 30'000 |
| EUR | 32'967 | |
| USD | 37'500 | |
| Adjugé | CHF | 27'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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