Selbstbildnis mit Malerpalette.
Öl auf Lwd.,
sig. u. dat. 1944 u.l.,
81x60,5 cm
Verso Reste einer Etikette mit Bezeichnung: "21. Exposition Nationale des Beaux-Arts, Genève (num. 2698)".
Aimé Victor Barraud belegte 1913-19 Abendkurse an der Ecole d′Art in La Chaux-de-Fonds und trug tagsüber mit Gelegenheitsarbeiten zum Familieneinkommen bei. Gemeinsam mit seinen ebenfalls künstlerisch tätigen Brüdern stellte er auf dem elterlichen Estrich 1917 erstmals Bilder aus. 1922 ging er zusammen mit seinem Bruder François Emile zunächst nach Reims und anschliessend nach Paris, wo er bei einem Malermeister arbeitete und gelegentlich Bilder ausstellte. Eine Ausstellung in der Galerie Fabre brachte 1926 endlich den erhofften Erfolg. Er stellte fortan in zahlreichen Salons und Museen in Frankreich und der Schweiz aus und unternahm Studienreisen in viele europäische Länder. 1938 liess er sich endgültig in Neuchâtel nieder. Neben Ölgemälden schuf Barraud eine grosse Anzahl von Aquarellen, Zeichnungen und grafischen Werken in verschiedenen Techniken. Bekannt wurde er vor allem durch Bildnisse und Stillleben von strenger Sachlichkeit und Glätte, scharfen Konturen und kühler Farbigkeit (vgl. Corinne Charles, Biographie Aimé Barraud, in: François Barraud und seine Brüder, Ausstellung Kunstmuseum Winterthur & Musée des Beaux-Arts, La Chaux-de-Fonds, 2005, S. 202).
| Estimation | CHF | 14'000 |
| EUR | 15'384 | |
| USD | 17'500 | |
| Adjugé | CHF | 15'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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