"Zobeide dans Schéhérazade".
Halbfigurbildnis leicht nach links mit Blick zum Betrachter.
Öl auf Lwd.,
sig. o.r., verso a.d. Keilrahmen betitelt u. num. "4",
92x67,5 cm
Die schöne Zobeide ist die Gattin des Schahs Shahriar, deren Treue in der ersten Erzählung aus "Tausenundeiner Nacht" von ihrem Mann auf die Probe gestellt wird.
Jan Verhoeven arbeitete zunächst als Journalist und reiste als solcher 1900 nach Paris, um von der Weltausstellung zu berichten. Er bezog eine kleine Wohnnung in Montmartre und begann, durch den Besuch von Ausstellungen angeregt, autodidaktisch zu malen. Er kam in Kontakt zu den Fauves um Henri Matisse und Kees van Dongen, mit dem er zeitweise ein Atelier teilte. Nach entmutigenden Anfängen und einer Zeit bitterer Armut wurde ihm 1908 im Salon d′Automne endlich die lang ersehnte Anerkennung zuteil. In den folgenden Jahren war er mit seinen Werken in zahlreichen Ausstellungen in Frankreich, Holland und der Schweiz vertreten. Verhoeven starb 1941 auf dem Weg in die Deportation.
| Estimation | CHF | 2'800 |
| EUR | 3'076 | |
| USD | 3'500 | |
| Adjugé | CHF | 4'200 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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