Baigneuses.
Öl auf Mkt.,
sig. u. dat. (19)22 u.r.,
55,5x44 cm
Provenienz: Sammlung Ernst Kipfer.
Im Alter von achtzehn Jahren ging Rodolphe Théophile Bosshard nach Genf, um an der Ecole des Beaux-Arts Malerei zu studieren und Modellierunterricht zu nehmen. 1910 reiste er erstmals nach Paris, wo er Kurse an der Académie de la Grande Chaumière belegte und zusammen mit seinem Freund Gustave Buchet den Louvre besuchte. Seine erste wichtige Ausstellung fand 1916 in der Galerie von Paul Vallotton in Lausanne statt. 1920-24 hielt er sich erneut in Paris auf. In engem Kontakt mit Chagall, Derain, Severini, Zadkine und anderen Vertretern der Avantgarde wurde er bald zu einem der bekanntesten Künstler der Stadt. Seine Werke wurden zusammen mit denen von Chagall und Picasso ausgestellt. 1926 kehrte er in die Schweiz zurück und liess sich in Riex nieder, wo er bis 1944 blieb. Anschliessend lebte er bis zu seinem Tod in Chardonne. Die verschiedenen Anregungen, die Bosshard auf zahlreichen Reisen nach Griechenland, Algerien, Italien und anderen Ländern erhielt, spiegeln sich in der stilistischen und thematischen Vielfalt seines Werkes wider.
Das angebotene Gemälde stammt aus der Zeit von Bosshards Pariser Aufenthalt zu Beginn der 1920er Jahre, als er sich mit dem Werk führender Vertreter der modernen Kunst auseinandersetzte. Es ist ein eindrucksvolles Zeugnis dieser Schaffensphase.
| Estimation | CHF | 18'000 |
| EUR | 19'780 | |
| USD | 22'500 | |
| Adjugé | CHF | 14'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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