Nature morte aux fleurs.
Stillleben mit Blumenstrauss in bauchiger Vase und Kaffeekanne.
Öl auf Lwd.,
sig. u.r.,
65x54 cm
Provenienz: Schweizer Privatbesitz, direkt vom Künstler erworben.
Ausstellungen: Exposition des collections neuchâteloises, Musée des Beaux-Arts, Neuchâtel, Frühjahr 1956, Nr. 15.
Charles Dufresne kam bereits elfjährig zu einem Graveur in die Ausbildung, besuchte Mal- und Zeichenunterricht und wurde schliesslich Schüler des Bildhauer-Ateliers an der Ecole des Beaux-Arts in Paris. Seit 1899 stellte er regelmässig im Pariser Salon aus, seit 1905 auch im Salon des Indépendants, sowie ab 1923 im Salon des Tuileries. 1938 nahm Dufresne an einer Gruppenausstellung auf der Biennale in Venedig teil. Er begann zunächst als Naturalist, konzentrierte sich aber schon bald auf einen ausgesprochenen Kolorismus und kreierte aus der Synthese des Fauvismus, Kubismus und Postkubismus einen völlig eigenen Stil. Farblich von Delacroix, stilistisch von Cézanne deutlich beeinflusst, beschränkte er sich nie auf eine motivisch einheitliche Malerei. So umfasst sein Werk sowohl religiöse als auch profane Themen. Besonders zahlreich sind Akte und figurative Darstellungen (pastorale, allegorische, orientalische Szenen), Porträts und Landschaften. Dufresne bewahrte sich ein Leben lang eine grosse künstlerische Unabhängigkeit, was ihm einerseits viel Lob aber auch herbe Kritik einbrachte. Aufgrund seiner vielseitigen Ausbildung und hohen technischen Begabung war er in den verschiedensten Medien tätig.
| Estimation | CHF | 5'000 |
| EUR | 5'494 | |
| USD | 6'250 | |
| Adjugé | CHF | 7'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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