Rastende Kosaken in der Steppe.
Sie sitzen mit ihren Pferden auf einem grünem Felsvorsprung.
Öl auf Htf.,
sig. u.r.,
45,5x53,5 cm
Der russische Maler Franz Roubaud besuchte zuerst die Kunstschule in seiner Geburtsstadt Odessa. 1877 ging er nach München um an der dortigen Kunstakademie bei Otto Seitz, Wilhelm von Diez und Karl Theodor von Piloty zu studieren. Danach bildete er sich beim Soldatenmaler Joseph von Brandt weiter. 1889 wurde er von Prinzregenten Luitpold zum Professor ernannt. Auf den Münchner Glaspalast-Ausstellungen, an denen er jährlich teilnahm, wurde ihm zweimal die Goldmedaille verliehen. Neben dem Prinzregenten gehörten auch die Zaren Alexander III. und Nikolaus II. zu seinen Förderern. Letzterer holte ihn 1903 als Professor an die St. Petersburger Akademie, von wo aus er zahlreiche Studienreisen in den Kaukasus unternahm. Roubaud begann das Volks- und Kriegsleben im Kaukasus in leuchtenden Farben und mit einem unterschütterlichen Realitätssinn zu malen. Daneben schuf er mehrere gigantische Panoramabilder historischer Schlachten, die alle von Zaren angekauft wurden. Unter anderem malte er 1911 ein Panorama der Schlacht von Borodino, das 1962 nach Moskau überführt wurde. Seine Panoramabilder waren so gross, dass sie teilweise nur in eigens dafür gebauten Pavillons ausgestellt werden konnten. 1913 verliess Roubaud Moskau, um sich in München niederzulassen, wo er 1928 verstarb. Seine Bilder befinden sich in vielen Museen und Städten Deutschlands und der ehemaligen Sowjetunion.
| Estimation | CHF | 14'000 |
| EUR | 15'384 | |
| USD | 17'500 | |
| Adjugé | CHF | 70'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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