Sommerliche Landschaft mit aufziehendem Gewitter.
Öl auf Lwd.,
sig. u.r.,
87x115 cm
Adolf Stäbli erhielt seine erste Ausbildung bei seinem Vater, dem Kupferstecher und Lithografen Diethelm Rudolf Stäbli. 1859 begann er eine Lehre bei Rudolf Koller in Zürich und bildete sich 1862 an der Karlsruher Akademie der Künste bei Johann Wilhelm Schiermer weiter. Anlässlich seines Besuchs der Pariser Weltausstellung 1866 kam Stäbli erstmals mit der französischen Landschaftsmalerei in Kontakt. 1869 liess er sich in München nieder und war ab 1872 im Münchner Glaspalast sowie an den schweizerischen Turnusausstellungen vertreten. Es folgten Studienreisen innerhalb Deutschlands und nach Italien. Im Werk Adolf Stäblis verbindet sich die französische "Paysage intime" mit dem Naturalismus der Schweizer Schule Johann Gottfried Steffans. Im Zentrum seiner Darstellungen stehen stimmungsvolle Naturschauspiele, die insbesondere die zerstörerische Gewalt der Natur inszenieren. Spätromantische Kompositionen mit markanten Baumsilhouetten zeigen zudem eine Beeinflussung durch holländische Meister des 17. Jahrhunderts und eine Tendenz zum Plakativen und Monumentalen.
| Estimation | CHF | 10'000 |
| EUR | 10'989 | |
| USD | 12'500 | |
| Adjugé | CHF | 11'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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