Jäger in winterlicher Landschaft.
Öl auf Lwd.,
sig. u.r.,
80x130 cm
Leinwand etwas zu restaurieren.
Gustave Eugène Castan bewies schon in jungen Jahren ausserordentliches zeichnerisches Talent. Seine qualitätvollen Studienblätter erregten die Aufmerksamkeit von Alexandre Calame, in dessen Atelier er von 1843-48 arbeitete. 1845 unternahm Calame mit seinen Schülern eine Reise nach Rom, die aber ohne nachhaltige Wirkung auf Castan blieb. Mehr als die Stätten der klassischen Kunst faszinierte ihn die heimatliche Gebirgslandschaft, welche er in jenen Jahren in zahlreichen Gemälden wiedergab. Im Winter 1848/49 reiste Castan erstmals nach Paris. Fortan zog es ihn immer wieder nach Frankreich, wo er unter dem Einfluss der jungen französischen Landschaftsmalerei die Motivwelt der Alpen aufgab und bevorzugt flache Wald- und Flussgebiete als Sujet wählte. Ein Nachweis der hohen Qualität seines Schaffens und seines Ansehens in Frankreich ist die Tatsache, dass Castan von 1855-82 ohne Unterbrechung im Pariser Salon vertreten war. Ein Kritiker sprach 1864 von ihm als "Daubigny der Schweiz".
| Estimation | CHF | 12'000 |
| EUR | 13'186 | |
| USD | 15'000 | |
| Adjugé | CHF | 14'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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