"Deux femmes devant la maison".
Öl auf Lwd., mgr. u. dat. (19)67 u.r., verso betitelt, bez. "Sion" u. num. "203",
81x100 cm
Der seit 1940 in Lausanne ansässige Handelsangestellte Leo Andenmatten malte anfangs als Autodidakt und stellte mit anderen Laienmalern aus. Mit der Unterstützung von Künstlerkollegen, einem Kunstkritiker und dem Kunstmuseum des Kantons Wallis machte er in den 1950er Jahren erste Einzelausstellungen in Lausanne und Sion und auch in der Deutschschweiz. 1954 wurde er Mitglied der GSMBA und in den folgenden Jahren erhielt er verschiedene Kunststipendien. 1959 ging er zurück ins Wallis, um sich vollkommen der Malerei zu widmen. In den darauffolgenden zehn Jahren entwickelte er seinen gemässigt modernistischen Stil und sicherte sich dadurch eine zentrale Position in der Walliser Kunstszene. Seine frühen Werke zeugen von einem modernistischen Interesse an Fläche und Farbe. Seit dem Beginn der 1950er Jahre werden seine figurativ bleibenden Kompositionen zunehmend von geometrischen Formen geprägt und greifen auf eine sozusagen pure Farbgebung zurück. Motivisch konzentriert er sich fortan auf Stillleben und Landschaften, zu denen er sich vor allem auf zahlreichen Reisen inspirieren lässt.
| Estimation | CHF | 14'000 |
| EUR | 15'384 | |
| USD | 17'500 | |
| Adjugé | CHF | 12'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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