Mädchen mit Blumen.
Öl auf Lwd.,
verso Nachlass-Stpl. Nr. 45,
89,5x45 cm
Ausstellungen: Otto Morach: Dekorative Malereien, Textilien und Glasgemälde. Kunstgewerbemuseum Zürich, 28. November 1925 - 10. Januar 1926; Otto Morach. Loeb Galerie Bern, 3. Februar - 5. März 1977.
Literatur: Marie-Louise Schaller, Otto Morach, Solothurn-München, 1983, Nr. 247 (mit Abbildung).
Das angebotene Gemälde ist um 1925 entstanden.
Nach einer Kindheit auf dem Lande siedelte Morachs Familie 1901 nach Solothurn über. Während seiner Ausbildung zum Sekundarlehrer in Bern besuchte er Kurse an der Kunstgewerbeschule und lernte Johannes Itten, Carl Fischer und Arnold Brügger kennen. Später studierte er auf Anraten Félix Vallottons figürliches Zeichnen in Paris und liess sich von den damaligen Kunstströmungen wie Kubismus und Futurismus beeinflussen. Nach dem Ersten Weltkrieg unterrichtete er an der Zürcher Kunstgewerbeschule ornamentales Zeichnen und pflegte Kontakte zu Fritz Baumann, Sophie Taeuber, Francis Picabia und Oscar Lüthy. Auf die frühe, von der Linienführung des Jugendstils geprägte Phase folgte ab 1913 eine abstrahierende Form- und Farbbehandlung im Stile des Kubismus und des Futurismus. Sie sind geprägt von der Auflösung der Strukturen in farbige Flächen und einer Dynamisierung der Bildstruktur.
Das angebotene Bild entstand in einer späteren Schaffensphase, in der Otto Morach die Tendenzen neuerer Kunstströmungen wie der Neuen Sachlichkeit und des Surrealismus verarbeitete. Der Einfluss der kubististischen Formensprache ist jedoch nicht zu übersehen.
| Estimation | CHF | 12'000 |
| EUR | 13'186 | |
| USD | 15'000 | |
| Adjugé | CHF | 8'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
Nous acceptons les offres écrites ou téléphoniques à l'aide du login, par email (info@dobiaschofsky.com) ou par courrier.
Ou misez en direct avec notre partenaire. Plus d'informations vous trouvez ici
