"Jeu de raquettes".
An einem prachtvollen Sommertag spielen ein paar Frauen am Strand ein Ballspiel. Eine weitere Gruppe kümmert sich um ein im Sand liegendes Kleinkind.
Öl auf Mkt.,
sig. u.r., verso betitelt,
26,5x35 cm
Maurice Denis studierte zunächst an der Académie Julian in Paris, zeitgleich mit Paul Sérusier. Beide traten der Gruppe "les Nabis" bei, die den Synthetismus Gauguins propagierte und eine Vereinfachung des Bildorganismus sowie eine neue Beseelung der Kunst forderte. Neben Denis und Sérusier gehörten zu der Gruppe auch Edouard Vuillard, Ker-Xavier Roussel und Pierre Bonnard. Anschliessend setzte er seine Studien an der Ecole des Beaux-Arts fort, veröffentlichte 1890 das Manifest der "Nabis" in der Zeitschrift "Art et Critique" und debütierte im Salon des Artistes Français mit dem Pastell "L′Enfant de choeur". Denis setzte sich zunehmend mit dem Pointillismus Seurats auseinander, welchem er die Fundamente seiner Koloristik verdankte. Eine deutliche Aufhellung der Palette ist in der Serie von Deckenbildern "Le Printemps" (1896/97) ersichtlich. Auf mehreren Studienreisen nach Italien setzte er sich mit der klassischen italienischen Kunst auseinander und studierte in Frankreich das Werk Ingres und Poussins. 1903 wurde Denis Professor an der Académie Ranson und Mitbegründer des Salon d′Automne. 1919 eröffnete er mit Georges Desvallières "les Ateliers d′Art Sacré". Allgemein setzte er sich für die Wiederbelebung der religiösen Kunst in Frankreich ein und verwendete einen dekorativen, Form und Farbe vereinfachenden Stil, der sich auch in seinen profanen Kompositionen niederschlug. Zu den Kennzeichen seiner Bilder gehören sanft geschwungene Linien und blassfarbene Flächen. Maurice Denis war auch als Grafiker, Buchillustrator sowie Kunstschriftsteller tätig und veröffentlichte zahlreiche Artikel in Zeitungen und Zeitschriften.
| Estimation | CHF | 7'500 |
| EUR | 8'241 | |
| USD | 9'375 | |
| Adjugé | CHF | 8'500 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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