Bildnisstudie des Malers Franz Multerer.
Öl auf Htf.,
sig., dat. "Paris 1891" u. gewidmet o.l.,
23x17 cm
Provenienz: Dr. med. Werner Suri, München; Privatbesitz Schweiz.
Das vorliegende Werk ist registriert vom Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft als eigenhändige Arbeit von Max Buri.
Ausstellungen: Ständige Kunstausstellung der Münchener Künstler-Genossenschaft; Gedächtnisausstellung Max Buri, Kunstsammlung der Stadt Thun, 12.6. - 15.8. 1965; Max Buri und seine Zeitgenossen Amiet, Giacometti, Hodler, Vallet, Fondation Saner, Studen, 28.4. - 15.9.2002, Nr. 1 (mit ganzseit. farb. Abbildung S. 15).
Schon während seiner Gymnasialzeit erhielt Max Buri bei Paul Volmar in Bern privaten Zeichenunterricht. Als die Familie 1885 nach Basel umzog, setzte er seine Ausbildung bei Fritz Schider fort. 1886 trat er in die Münchener Kunstakademie ein, wechselte aber bereits im folgenden Jahr in die Privatschule des ungarischen Malers Simon Hollosy. Auf der III. Internationalen Kunstausstellung 1888 im Münchener Glaspalast lernte er die moderne französische Freiluftmalerei kennen. Ein Jahr später reiste er selbst nach Paris, besuchte die Weltausstellung und trat als Schüler von Jules Lefebvre und Adolphe Bouguereau in die Académie Julian ein.
Das vorliegende Gemälde, eine sehr schöne kleine Bildnisstudie, ist eines der ersten bis heute erhaltenen Ölgemälde Buris. Mit sicherem und flüssigem Pinselstrich ist der Dargestellte, der sich mit Zylinder und dunklem Anzug als Bourgeois zu erkennen gibt, beim Lesen in einem Café wiedergegeben.
Franz Multerer (1864 München 1920) war Genre- und Interieurmaler, der wie Buri an der Académie Julian studierte.
| Estimation | CHF | 19'000 |
| EUR | 20'879 | |
| USD | 23'750 | |
| Adjugé | CHF | 15'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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