Rue d′un village.
Öl auf Lwd., auf Mkt.,
sig. u.r., verso a. Etikette bez. "soucis pot blanc",
23,5x29,5 cm
Literatur: Hugo Wagner, René Auberjonois. L′oeuvre peint, Denges-Lausanne 1987, S. 453, Nr. 553.
René Auberjonois wurde in eine wohlhabende Familie von Grossgrundbesitzern hineingeboren, was es ihm ermöglichte, seinen künstlerischen Neigungen ohne finanzielle Sorgen nachzugehen. Während eines Aufenthaltes in England nahm er Geigenunterricht und spielte mit dem Gedanken, Musiker zu werden, entschied sich dann aber doch dazu, Malerei zu studieren. 1895 studierte er kurzzeitig an der Polytechnischen Hochschule in Dresden, anschliessend an der Kensington School of Art in London. 1896 liess er sich in Paris nieder, wo er die für seine weitere Entwicklung wichtige Bekanntschaft des Schriftstellers Charles Ferdinand Ramuz machte. Nach Aufenthalten in der Schweiz erfolgte 1914 der definitive Umzug nach Lausanne. In den zwanziger Jahren wurde ihm durch Ankäufe von Museen und öffentliche Aufträge erste Anerkennung zuteil.
Das angebotene Werk aus seiner späten Schaffensphase stellt nicht wie oft bei Auberjonois ein bestimmtes Objekt in den Vordergrund, sondern eine ganze Strassenpartie in feiner Modellierung. Zwar ist ein Fussgänger im Vordergrund etwas hervorgehoben, doch er ist eingebunden in die sanft ansteigende Diagonalrichtung der Strasse.
| Estimation | CHF | 12'000 |
| EUR | 13'186 | |
| USD | 15'000 | |
| Adjugé | CHF | 10'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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