"Der 1. August".
Öl auf Lwd.,
sig. u. dat. (19)72 u.r., verso a.d. Spannrahmen betitelt,
116x80,5 cm
In Chur aufgewachsen, studierte Leonhard Meisser ab 1922 in Zürich Biologie, bevor er für eine künstlerische Ausbildung nach Paris zog, wo er mit Alberto Giacometti die Wohnung teilte und bei André Lhote lernte. 1931 kehrte er in seine Heimatstadt zurück, avancierte zu einem kunstpolitisch aktiven Maler und wurde 1939 zum Konservator des Bündner Kunstmuseums gewählt. Mit seiner Frau, der Malerin Anny Vonzun, unternahm er zahlreiche Reisen, u.a. ans Mittelmeer und nach Paris. Lässt sich in seinem Werk zunächst der Einfluss des aufstrebenden Alberto Giacometti nachweisen, so bleibt indes der Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens die Umgebung von Chur, die er in vielen Variationen wiedergibt. Er bildet zusammen mit Alois Carigiet und Turo Pedretti das "Bündner Dreigestirn".
Beim vorliegenden Werk handelt es sich um ein Hochformat, mit dem er auf sublime Weise die Höhenfeuer auf den Berggipfeln am Schweizer Nationalfeiertag hoch über den Lampion-Ketten in poetischer Reduktion zur Darstellung bringt.
| Estimation | CHF | 9'000 |
| EUR | 9'890 | |
| USD | 11'250 | |
| Adjugé | CHF | 11'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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